... zum thema "Die Idee hinter den drei Konten"


" ... Zu den unrichtigen Vorwürfen der Staatsanwaltschaft, das Konto Karin wäre auch wirtschaftlich Herrn Ernst Karl Plech zuzuordnen, möchte ich folgende inhaltliche Richtigstellung vorbringen und die Hintergründe dafür erklären.

Im Herbst 2005 konkretisierte sich die Abwicklung der Auszahlung der vereinbarten Erfolgsprovision betreffend des Zuschlages und der Abwicklung des Verkaufes der vier Wohnungsgenossenschaften der Republik Österreich an das „Österreich-Konsortium“. Peter Hochegger avisierte mir eine erste Teilzahlung meines Anteils an der Provision im Sommer 2005. Peter Hochegger hatte zu diesem Zweck eine Gesellschaft  (Astropolis) in Zypern, die als Rechnungsleger für die Provisionen diente, bereits gegründet.

Durch die Vermittlung der Hypo Vorarlberg hat die Hypo Investment Bank Liechtenstein, die eine Tochter der Hypo Bank Vorarlberg war, für mich eine adäquate und legale „Offshore“ Lösung für den Transfer meines Anteiles vom Konto der Astropolis in Zypern auf mein Konto in Liechtenstein entworfen, notwendige Zwischenlösungen (Omega LLC) für mich verhandelt und eingerichtet.

Da mir zu diesem Zeitpunkt klar wurde, dass mir die effektive Summe von ca. 7,5 Mio. Euro zukommen wird, entwarf ich für mich ein System für die Verwendung und die Veranlagung der zu erwartenden Mittel. Diese grobe Konten-Architektur richtete sich nach meiner weiteren Lebensplanung und sah dementsprechend zu diesem Zeitpunkt im Herbst 2005, eine sehr grobe, sehr ungefähre, Dreiteilung vor.

Ein Drittel widmete ich intern meiner mittelfristigen Lebensführung. Diese Summe benötigte ich für die laufende Kreditrückführung und Fertigstellung meines Hauses in Wien, den Kauf einer Immobilie in Spanien, für die Investition in verschiedene Projekte und meine Lebensführung, inklusive der Unterstützung der Ausbildung meiner beiden Töchter.

Das zweite Drittel widmete ich dem weiteren Aufbau meines Vermögens. Diese Summe wollte ich dafür veranlagen um mein Vermögen in absehbarer Zeit durch Aktien- und Wertpapierinvestitionen zu vermehren.

Das dritte Drittel war für eine langfristige Absicherung reserviert. Mit diesem Anteil wollte ich für meinen Ruhestand vorsorgen und meine Lebensgefährtin und meine Kinder langfristig absichern. Jetzt galt es für diese grobe Dreiteilung des zu erwartenden Vermögens die richtigen Anlageformen zu finden, und ebenso die dazu notwendigen Strukturen."

 

Walter Meischberger, 12.04.2018