In einer „Lebensumbruchphase“ sieht ein Bericht auf orf.at vom 23.08.2016 den Ex-Lobbyist Peter Hochegger:
„…In einer mehr als zügigen Verhandlung sind am Dienstag die Strafen gegen den Lobbyisten Peter Hochegger und den Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer Gernot Rumpold konkretisiert worden. Acht Monate (Hochegger) und elf Monate (Rumpold) der Strafe wurden unbedingt ausgesprochen. Aus der wegen Fluchtgefahr gegen Hochegger verhängten U-Haft wurde damit automatisch eine Gefängnisstrafe. … Die Fluchtgefahr wurde bei Hochegger - am Dienstag unrasiert und unfrisiert vor Gericht - darin gesehen, dass er unter Berufung auf psychische Probleme den Gerichtstermin nicht wahrnehmen hätte können oder wollen. Bei der Verhandlung am Dienstag legte sein Anwalt denn auch ein Gutachten vor, das seine Verhandlungsfähigkeit in Abrede stellte. Das Gericht wertete die Expertise allerdings als Gefälligkeitsgutachten. … Die vom Gericht bestellte Sachverständige Sigrun Roßmanith, die Hochegger in U-Haft untersucht hatte, widersprach dem von ihm vorgelegten Privatgutachten entschieden: Die behauptete schwere Depression „liegt ganz dezidiert nicht vor“, so Roßmanith, ebenso wenig wie ein angebliches Suizidalsyndrom. Sie bescheinigte Hochegger lediglich eine Anpassungsstörung als Reaktion auf eine „Lebensumbruchphase. Und in einer solchen ist er ja.“
Quelle: http://orf.at/stories/2354953/2354974/

Interessante Mutmaßung in diesem Bericht vom 23.08.2016:
„Indirekt könnte die Entscheidung vom Dienstag damit Auswirkungen auf allfällige Überlegungen Hocheggers haben, in der Causa BUWOG Geständnisse ablegen zu wollen…“