Die 32-Millionen Privatklage. Alles wieder voller Widersprüche…

 

2014 versuchte Peter Hochegger, nachdem er jahrelang Interviews gegeben hatte mit dem Inhalt er sei geläutert, weit weg von Raffgier etc., gemeinsam mit seinem Bruder Paul im Rahmen einer Privatklage gegen Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger, Ernst Plech, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Immofinanz, viel Geld zu lukrieren, jedenfalls jenseits der 30 Millionen Euro. Warum er in diesem Zusammenhang Karl-Heinz Grasser klagen wollte, geht es dem Inhalt der Privatklage (bzw. des Entwurfes dafür, Quelle WKSTA) nicht hervor, da Grasser ja weder Auftraggeber noch sonst wie in die vermeintlich inkriminierten Punkte involviert war.

Jedenfalls nutze Peter Hochegger auch diese Gelegenheit neuerlich nicht, um sein vermeintliches Wissen um die Verteilung der Buwog Provision endlich zu lüften.

Auf Seite 24 wird bei der „Rechtlichen Schlussfolgerung“ jedenfalls formuliert: „Die Beklagten (Raiffeisenlandesbank OÖ, Immofinanz, Plech, Meischberger, Grasser) beauftragten den Erstkläger die Provisionen über das Ausland abzurechnen…“

Nun kann man aus seiner Sicht der Dinge und den von ihm verfolgten Intentionen ja die ersten vier Genannten verstehen; jedoch im Kontext nicht Grasser. Im ganzen Text dieses Klagsbegehrens ist kein einziges Mal Grasser als Auftragsgeber (in welcher Form auch immer) bzw. Informant im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Ö-Konsortium die Rede. Also nochmals: Wie kommt der damals, also Jahresmitte 2014, dann zu diesem Schluss, Grasser mit in die Liste der Beklagten zu nehmen??? (wurde diese krause Idee mit der Wirnsperger Info tatsächlich schon zu diesem Zeitpunkt entwickelt und dann doch nicht „verwendet“???).

Jedenfalls scheint Grasser zu diesem Zeitpunkt wie auch Meischberger und Plech das Target gewesen zu sein, koste es was es wolle, daraus Kohle zu machen, und die genannten Personen mit allen Mitteln zu „vernichten“, um materielle Vorteile zu lukrieren. Was wäre zu diesem Zeitpunkt logischer gewesen, als endlich mit dem seit dem damaligen Zeitpunkt bereits nahezu neun Jahre verborgenen Wissen herauszurücken, und die Zielscheiben Grasser, Meischberger und Plech ins Herz zu treffen – und damit die Chancen für diese Klage enorm zu erhöhen? Einzige Schlussfolgerung: Es hat diese Info einfach nie gegeben! 

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