IMMER WIEDER „NETTE“ POSTINGS…

 

Ein Jahrzehnt lang mediale Vorverurteilung, vielfach tendenziöse Berichterstattung und zum Drüberstreuen immer wieder Postings, die eigentlich strafrechtlich relevant sein müssten. Das ist die nette Begleitmusik des laufenden Buwog Prozesses.

 

Jeden Tag ist die Begründung auf standard.at beim Ticker aus dem Gerichtssaal mit der Bemerkung verbunden: „Posten Sie und vergessen Sie, bitte, nicht, das im Sinne der Unschuldsvermutung und des Fairnessgebots zu tun!“ Und angeblich werden die Postings auch von einem Team kontrolliert, und bei Bedarf entfernt…

 

Leider driften Theorie und Praxis manchmal massiv auseinander, erweist sich der Aufruf zur Fairness wirkungslos. Hier wieder ein interessantes Beispiel, das problemlos die vom Standard selbst auferlegten Schranken überwunden hat:

 

Unter dem Pseudonym „Mr.Tsukagoshi 6“ darf ein Poster, der zu feig ist, seinen Namen zu nennen und hinter der Behauptung zu stehen, im Rahmen des Standard Live Tickers am 4. Dezember 2019 folgendes absondern:

 

„Wahnsinn wird diesen Verbrechern lange Zeit gegeben.. Verfahren, die Jahre dauern, nur damit diese Leute noch in Freiheit sind“