NACHWEISLICH VOR GERICHT GELOGEN: MEISCHBERGER ZEIGT ZEUGE RAMPRECHT AN

 

Michael Ramprecht hat nicht nur den Ständigen Unterausschuss des Rechnungshofausschusses belogen, wie er selbst zugab. Jetzt lügt er auch noch vor Gericht. Beispielsweise hat er bei seiner Befragung am 6. März im Gerichtssaal nachweislich Lügen aufgetischt, etwa, dass Walter Meischberger Kontakte mit einer belgischen Organisation gehabte habe, „welche auf die Organisation von ‚Unfällen‘ spezialisiert sein soll. Meischberger hat den Zeugen der Anklage nun angezeigt.

 

Ramprecht hat am 6. März 2019 öffentlich im Großen Schwurgerichtssaal des Wiener Landesgerichts somit neuerlich seine falsche  Behauptung aus einer früheren Einvernahme (16.7.2010 beim Bundeskriminalamt Wien) wiederholt, wo er wortwörtlich erklärte: 

 

„Eine mir namentlich bekannte Person ist in der letzten Woche an mich herangetreten und hat mir gegenüber erklärt, dass Mag. OHNEBERG auf Grund seines Wissens gefährdet sei. Es soll eine belgische Organisation geben, mit der Walter MEISCHBERGER in Kontakt getreten sein soll, welche auf die Organisation von ‚Unfällen‘ spezialisiert sein soll. Ich teilte dies Martin OHNEBERG vorgestern Im Café DOMAYR mit, erzählte ihm was ich weiß und habe ihm empfohlen zur Staatsanwaltschaft zu gehen, weil ich glaube, dass das für ihn der sicherste Weg ist und dann vielleicht nicht mehr so gefährdet sei.“

 

Wer ist nun diese „namentlich bekannte Person“ hat die vorsitzende Richterin dann Ramprecht in der Hauptverhandlung gefragt? Die Reaktion Ramprechts darauf lässt vermutlich tief auf dessen Persönlichkeitsstruktur schließen. 

 

Zunächst führte Ramprecht aus, dass er diese nicht nennen will, er könne diese Person jedoch fragen, ob er sie nennen darf. Nach Belehrung seiner Pflicht als Zeuge umfassend auszusagen entgegnete der Beschuldigte, dass er sich nicht mehr erinnern könne wer diese Person war. Nach neuerlicher Belehrung des Beschuldigten unter Androhung von Beugemitteln nannte dieser Dr. Sonja Sagmeister, Mitarbeiterin des ORF, als jene Person, welche ihm den obigen Sachverhalt mitgeteilt habe.

 

Drei unterschiedliche Varianten, die hier innerhalb weniger Minuten von Ramprecht dem Schöffengericht aufgetischt wurden. Darüber kann sich ohnehin jeder seine Meinung bilden…

 

Aber der Clou ist, was Sagmeister tatsächlich bei ihrer Aussage am 5.8.2010 (laut einem Aktenvermerk) gesagt hat, nämlich Folgendes: 

 

„Zur Causa HYPO gebe ich an, dass ich glaublich noch im Besitz eines Tonbandes aus dem Jahr 2005 bin, auf dem ein Telefongespräch zwischen dem damaligen Grazer Anwalt von Wolfgang KÖSSNER (im Umfeld der HYPO anzusiedeln) und einem Belgier auf Englisch aufgezeichnet ist, in dem ein für das Organisieren von Auftragsmorden zuständiger Mann bestätigt, dass im Auftrag von einem Wolfgang (meiner Einschätzung nach möglicherweise Kulterer) KÖSSNER ermordet hätte werden sollen. Dieser Auftrag sei jedoch nie ausgeführt worden. KÖSSNER bestätigte mir diese Geschichte auch vor Jahren bei einem persönlichen Gespräch in einem Kaffeehaus.“

Kein Wort also im Zusammenhang mit Walter Meischberger, was auch völlig absurd wäre! Es wird zweifellos auch interessant, was die ORF Journalistin vor Gericht als Zeugin dazu zu sagen hat bzw. von wem Sagmeister die absurden Behauptungen gehört hat bzw. ob und warum sie diese an Ramprecht weitergegeben hat.

 

Es besteht also der dringende Verdacht, dass Dipl. Ing. Michael RAMPRECHT das Verbrechen der Verleumdung nach § 297 StGB begangen hat. 

 

§ 297 Strafgesetzbuch (1) besagt: „Wer einen anderen dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung aussetzt, dass er ihn einer von Amts wegen zu verfolgenden mit Strafe bedrohten Handlung oder der Verletzung einer Amts- oder Standespflicht falsch verdächtigt, ist, wenn er weiß (§ 5 Abs. 3), dass die Verdächtigung falsch ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen, wenn die fälschlich angelastete Handlung aber mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“

 

Walter Meischberger hat daher in einer Sachverhaltsdarstellung die Fakten zusammengestellt und gegen den Zeugen Michael Ramprecht wegen mutmaßlicher Falschaussage und Verleumdung eine Anzeige eingebracht.