KLARSTELLUNG ZUM OE24 ARTIKEL VOM 16. Mai 2018

 

Unter dem Titel „Meischi fühlt sich von Freimaurern verfolgt“ berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH bzw. OE24.at über die Informations-Website „derbuwogprozess.at“. Der Autor, der als “gü” bezeichnet wird, bezeichnet diese Website als “skurril”. Was an diese Website bizarr, verschroben, absonderlich, oder was immer “gü” unter skurril versteht, sein soll, erschließt sich wohl nur ihm oder ihr. In Wirklichkeit dient www.derbuwogprozess.at zur Information interessierter Prozessbeobachter, um sich ein gesamthaftes Bild machen zu können. Offensichtlich gibt es dafür auch enormes Interesse, wie die Zugriffe in den ersten Tagen beweisen.

Abseits dieser eigenartigen Etikettierung bedarf dieser Artikel in ÖSTERREICH einiger KLARSTELLUNGEN:
Zum einen sei festgestellt, dass sich Walter Meischberger in keiner Weise von Freimaurern verfolgt fühlt. Es wurde nur defacto im Verfahren selbst, im Wege von Beweisanträgen, und in der Folge auch auf „derbuwogprozess.at“ die Feststellung getroffen, dass ein Brief des Anwalts von Peter Hochegger, Karl-Heinz Plankel, offensichtlich zu einem Treffen der Vertretung Hocheggers mit der Leiterin der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft geführt hat. Es wurde weiters festgestellt, dass dieser Brief und die Protokollierung dieses offensichtlich stattgefundenen Treffens bis heute nicht im Gerichtsakt Eingang gefunden hat – etwas, dass im Übrigen äußerst bemerkenswert und rechtswidrig ist!


Wenn man nun den Zeitpunkt dieses Treffens, das kurz nach der Anklageerhebung und rechtzeitig vor Beginn des BUWOG-Prozesses stattgefunden hat, und dies mit den nachweislich wahrheitswidrigen Aussagen Hocheggers in Zusammenhang bringt, erschließt sich die eigentliche Absicht dieses Treffens. Hochegger mutiert vom Hauptangeklagten zum Belastungszeugen, indem er Unwahrheiten vor Gericht ausspricht, so dem Staatsanwalt seine eklatanten Beweislücken schließt und sich dafür Strafmilderung für diesen Prozess und insbesondere für seinen (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, aber inzwischen doch angeklagten bald folgenden) Telekom Prozess vereinbart. Im folgenden Telekom-Prozess ist Hochegger nämlich mit einer empfindlichen Haftstrafe bedroht. Weiteres Detail: Dieser Prozess wird auch von der Richterin Mag. Marion Hohenecker geführt werden.


Ein Treffen das laut vorliegendem Terminkalender offensichtlich am 27.10.2016 um 14.00 Uhr stattgefunden hat, seitens des bekennenden Mitglieds des Freimaurervereins „Zukunft“ Peter Hochegger eingeleitet, vom Freimaurer Mitglied Karl-Heinz Plankel als dessen Rechtsanwalt offiziell per Schreiben offiziell eingeleitet wurde und von Hochegger selbst als „Freimaurerbruder“ betitelten Berater Markus Leeb geplant und organisiert wurde.


Um die ominöse Textierung des Briefes richtig beurteilen zu können, muss man mehrere Dinge berücksichtigen:


1) Die selbst in Freimaurerkreisen verpönten Auswüchse der „Geschäftemaurerei“ und der „Justizmaurerei“.

 

Innerhalb von Freimaurerkreisen wird oft über die missbräuchliche Verwendung der Freimaurer Gesetze im Wege von Geheimhaltungen und der Verpflichtung, sich unter „Brüdern“ gegenseitig zu helfen, berichtet. Die missbräuchliche Verwendung der den Freimaurern gegebenen Regeln und Gesetze entspricht nicht dem eigentlichen Sinn und den eigentlichen Zwecken der Freimaurergemeinschaft. Im Gegenteil. Bekannt sind die beiden missbräuchlichen Anwendungen der Freimaurergesetze und der damit verbundenen Verpflichtungen unter Brüdern in geschäftlicher Hinsicht und in Bezug auf Vorteilserlangung in der Justiz. In beiden Bereichen sind Freimaurergruppen breit vertreten. Die Ausnutzung dieser Verbindungen zum eigenen Vorteil nennen die Freimaurer selbst „Geschäftemaurerei“ und „Justizmaurerei“. Beide Anwendungen führen für die davon betroffenen „Brüder“ auch oft zu Ausschlüssen aus der Freimaurergemeinschaft.


2) Die Existenz von mehreren Arten geheimer „Freimaurersprachen“.

 

Es ist allgemein bekannt dass sich Freimaurer untereinander mit Geheimsprachen verständigen. Es existieren Dokumentationen über drei verschiedene Formen der Freimaurer-Geheimsprache.

  • Die Zeichensprache, eine aus verschiedenen Symbolen und Zeichen zusammengesetzte Geheimsprache, die für sämtliche Freimaurer lesbar ist,
  • die Gesten- und Zeichensprache, eine aus verschiedenen Haltungen, Gesten und körperlichen Ausdrucksformen wie Händedruck, etc.. Diese ist ebenso für sämtliche Freimaurer entschlüsselbar.
  • Und drittens die in diesem Fall mutmaßlich angewandte in Schrift und Sprache ausgedrückte Form der Geheimsprache der Freimaurer. Diese ist je nach Ausbildungsgrad in der Freimaurerei (11 Ausbildungsgrade) abgestuft verständlich.

3) Die bewusst grammatikalisch falsche Formulierung des Anwaltsbriefes.

 

Bringt man nun den genauen Zeitpunkt des Schreibens mit der Tatsache des Phänomens der „Justizmaurerei“ mit den Vorgängen rund um die Entstehung und Geheimhaltung des Briefes und der darauf mutmaßlich gefolgten Besprechung in Zusammenhang, kann man den Verdacht auf eine geheime Absprache bezüglich der Hochegger Aussagen vom 20.12.2017 vor dem Gericht nicht absprechen.


Genauere Hintergründe bringen vielleicht die zu erwartenden Zeugenaussagen unter Wahrheitspflicht der Leiterin der WKStA, Frau Hofrätin Mag. Vrabl-Sanda, des Journalisten und Hochegger Beraters Markus Leeb, des Hochegger Rechtsanwaltes Karl-Heinz Plankel und der beiden Staatsanwälte Denk und Marchart zutage.
Zentral im Falle des hier gegenständlichen Anwaltsbriefes ist die offensichtlich wohl überlegte, grammatikalisch falsche, ominöse Textierung (Im Grunde eines weisen Rats …) zu betrachten. Diese Formulierung ist nicht, wie der nicht wissende Leser vielleicht am ersten Blick vermutet, ein „Schreibfehler“. Dieser wohl gesetzte „Schreibfehler“ ist offensichtlich Teil einer freimaurischen Botschaft mit einer für den wissenden Leser eindeutigen Bedeutung.

EIN EXPERTE FÜR FREIMAURERISCHE GEHEIMSPRACHE HAT DIE BETREFFENDE TEXTSTELLE DES BRIEFES AUF ANFRAGE WALTER MEISCHBERGERS FÜR DIESEN ENTSCHLÜSSELT. ER KOMMT ZU FOLGENDER WEITERFÜHRENDEN ERKLÄRUNG:
Der Teil des Satzes … Im Grunde eines weisen Rats … weist eindeutig auf eine gezielte Verwendung der gesprochenen Geheimsprache der Freimaurer hin.


Die gesprochene Geheimsprache der Freimaurer stellt zwei Dinge sicher:

  1. Dass der „uneingeweihte“ Leser die beschriebene Sache allgemein (es geht um einen Gesprächstermin) sehr wohl begreift, die augenscheinlichen grammatischen Fehler aber als reine Schreibfehler des Verfassers abtut, und ihm der tiefere Sinn, die eigentlich zentrale Botschaft, verborgen bleibt,
  2. dass der „eingeweihte Leser (=Freimaurer)“ diese augenscheinlichen Schreibfehler als gezielte „brüderliche“ Botschaft zu deuten weiß, weil er die dahinterstehenden Symbole und Gleichnisse genau kennt, und diese auf den vorliegenden Fall richtig umdeuten kann.

So können Freimaurer „offizielle“ Amtswege und deren Kommunikationswege verwenden, diese aber „exklusiv“ für ihre inneren Zwecke nutzen.

DER HINTERGRUND DER GEHEIMSPRACHE IST DER AUFBAU AUS DEN FREIMAURERISCHEN UND ALTEN CHRISTLICHEN SCHRIFTEN UND GLEICHNISSEN:

 

Die innere Bedeutung des Ausdrucks „im Grunde eines weisen Rats“ geht laut einem Kenner der freimaurerischen Geheimsprache auf ein Schriftstück des Klemens von Alexandria in Bezug auf die Lehren der Carpokratianer zurück.

DIE BEDEUTUNG IM KONKRETEN FALL:


Ich zeige die rechtliche Vertretung des Peter Hochegger an.
„IM GRUNDE EINES WEISEN RATES darf ich Sie höflichst ersuchen, mir zur VENTILIERUNG der zugrunde liegenden Strafsache einen persönlichen Besprechungstermin einzuräumen.“

DEUTUNG DURCH DEN EXPERTEN:


In obiger Rechtssache habe ich als Anwalt Hocheggers eine Botschaft zu überbringen, die für „Wissende“ bestimmt ist. Ein Wissender ist jemand, der in die Geheimnisse und Gesetze der Freimaurerei eingeweiht und anderen Freimaurern und deren Anliegen brüderlich verbunden ist.

  • Erstens ist im zugrunde liegenden Gleichnis der Hinweis erkennbar, dass Hochegger Freimaurer (oder Templer) ist und dieser um Hilfe bittet.
  • Zweitens dass es um Unterstützung ein Geheimnis betreffend freimaurerischer Ziele aus einer freimaurerischen Umgebung (eines weisen Rats) geht.
  • Und drittens, das zu überbringende Geheimnis nur für eine „wissende“ freimaurerische Umgebung bestimmt ist, für jemanden der es „richtig“ (im Sinne der freimaurerischen Idee des Zuhilfekommens gegenüber eines Bruders) zu verwenden weiß.

ZUZUORDNENDER INHALT IM GLEICHNIS DES KLEMENS VON ALEXANDRIA:

 

… Die Weisen sprechen nicht laut aus was sie im Rat überlegen … Denn was man euch ins Ohr flüstert ist nicht für jedermann bestimmt, nur für die Wissenden …
Um dieses Geheimnis unter „Wissenden“ zu erörtern = VENTILIERUNG, bitte ich um einen persönlichen Termin (heißt auch bitte ich um brüderliche Hilfe) unter vier Ohren, um Ihnen „etwas ins Ohr flüstern zu können das nur für Wissende bestimmt ist“.

FOLGERUNGEN AUS DER VERSCHLÜSSELTEN BOTSCHAFT:


>>> Durch diesen Brief an die Leiterin der WKStA, die eigentlich nicht mit der Rechtssache selbst beschäftigt, jedoch für übergeordnete Entscheidungen zuständig ist, ergeht eindeutig das Ansinnen nach einer Besprechung hervor, um die Entscheidungen an jenen Stellen einzufordern, die das Kompetenzfeld der erhebenden Oberstaatsanwälte übersteigen, hervor.


Auch ist anzunehmen, dass der Absender die Vermutung oder das Wissen hat, dass an dieser konkreten Adresse und/oder ihrem Umfeld die verschlüsselte Botschaft richtig wahrgenommen wird.


>>> Das Ersuchen bezogen auf „in der Rechtssache Peter Hochegger“ lässt auch auf eine zu diesem Zeitpunkt noch nicht angeklagte Rechtssache (z.B. Telekom) offen. Durch den Terminkalender wird aber in diesem Zusammenhang auf den SV Altenberger hingewiesen, der nur in der bereits angeklagten BUWOG Sache Zuständigkeit hat.

>>> Aus der Verwendung der freimaurerischen Geheimsprache, die auf Ritualen, Symbolen und Gleichnissen aufbaut, die nur Freimaurern zugänglich sind und deshalb auch nur von diesen richtig gedeutet werden kann, geht ein Hinweis auf „Justizmaurerei“ zum Schutz des Freimaurers Hochegger hervor. Justizmaurerei bedeutet, dass in der Justiz in verschiedensten Stellen sitzende Freimaurer ihre von der Justiz zu beurteilende „Brüder“ aufgrund ihrer brüderlichen Verpflichtungen schützen, egal ob als Kläger oder als Angeklagten.

>>> Weiters, und das ist der für das Gerichtsverfahren einzig entscheidende Aspekt, handelt sich dabei mutmaßlich um eine verbotene Absprache.


Darauf lässt sich schließen

  • Weil der Brief Plankels in keinem Akt auffindbar ist,
  • aufgrund der verhaltensauffälligen Aktion des Staatsanwaltes Alexander Marchart, indem er am 20.12. hektisch und lautstark vom Platz der Staatsanwaltschaft inmitten der Anklagebank gestürzt ist, um ein Gespräch zwischen Walter Meischberger und Peter Hochegger zu unterbinden. Diese Aktion hat noch vor dem Plädoyer des Anwaltes Hocheggers stattgefunden, also zeitlich bevor der Staatsanwalt von einem Teilgeständnis überhaupt etwas wissen hätte dürfen (!), hätte es zuvor keine verbotene Absprache zwischen Hochegger’s Emissären und der Justiz gegeben.

Vor diesem Hintergrund handelt es sich keineswegs um eine Verschwörungstheorie wie der Autor hinter dem Kürzel “gü” im Artikel auf oe24.at bzw. in der Printausgabe von ÖSTERREICH vom 16.5.2018 vermeint. Auch geht es Walter Meischberger überhaupt nicht um die Freimaurerei. Der Hintergrund begründet nur den Verdacht auf eine verbotene Absprache zwischen Hochegger und der Justiz, die einen weitläufigen Einfluss auf das anhängige Gerichtsverfahren hat.


Was an der Website „derbuwogprozess.at“ „skurril“ sein soll erschließt sich den Betreibern der Website nicht und bleibt wohl im Auge des Betrachters (gü). Der interessierte Leser kann sich über den Sinn und Zweck der Website (Warum gibt es diese Website?) und deren Inhalt selbst ein Bild machen darüber selbst entscheiden.
Keinesfalls wird von Walter Meischberger versucht das Verfahren “im Internet zu gewinnen“, wie vom Autor “gü” vermutet. Es wird vielmehr der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, sich auch aus Sicht der Angeklagten, unterlegt mit Aktenzugang, Dokumenten und nicht vorinterpretierten Aussagen, zusätzlich zu informieren und sich aus der Gesamtsicht ein eigenes Bild zu machen. Abseits von tendenziösen Berichterstattungen diverser Mainstream-Medien.


Warum sich der Autor “gü” die Unart herausnimmt, Walter Meischberger mit „Meischi“ zu betiteln, erschließt sich Walter Meischberger ebenso nicht. Weder kennt er den Autor persönlich, noch hätte er ihm jemals gebeten ihm bei einem - im Übrigen frei erfundenen - Spitznamen zu nennen. Eine Unart die er aber offensichtlich von seinem Medium übernommen hat, und die von Walter Meischberger zurückgewiesen wird.