TAG 124: MEISCHBERGERS ZEUGEN-REPLIK: „BELASTUNGSZEUGEN HABEN WAHRNEHMUNGEN VOM ‚HÖRENSAGEN‘“

 

Im zweiten Teil seiner Zeugen-Replik widmete sich Walter Meischberger am 124. Verhandlungstag den, wie er es nannte „medial hochgespielten Zeugen“, die von der Staatsanwaltschaft zu Stützen erkoren wurden. Im Mittelpunkt standen dabei Michael Ramprecht, Willibald Berner und Martin Huber.

 

Sie alle würden einem gemeinsamen Muster entsprechen, so Walter Meischberger, nämlich dass sie behaupten, vermeintlich belastende Aussagen von Dritten gehört zu haben, ohne selbst auch nur die geringste eigene Wahrnehmung betreffend der behauptenden Vorgänge oder gar Beweise zu haben. Und: Die jeweils andere Seite, von der die Zeugen behaupten, die Information zu haben, bestreitet vehement das von den so genannten Belastungszeugen behauptet Gehörte jemals gesagt zu haben. 

 

Alle diese Zeugen hätten das behauptete Wissen jahrelang zurückgehalten und später interessanterweise punktgenau im Buwog Skandal platziert, und alle diese wundersam aus dem Nichts aufgetauchten Nichtzeugen eines konkreten Vorgangs, hätten - wie in der Hauptverhandlung klar zu Tage getreten sei - offene persönliche Rechnungen mit einem oder mehreren der im Buwog Prozess Angeklagten. 

 

WALTER MEISCHBERGER SIEHT VIER CHARAKTERISTIKA

  1. Zeugen, die eigene Wahrnehmungen von den Vorgängen haben, die selbst an den verschiedenen Vorgängen und Handlungssträngen teilgenommen haben, entlasten die Angeklagten durch die Bank in Bezug auf die Vorwürfe der Anklage. Zeugen die im medialen Vorfeld der vergangenen zehn Jahre versuchten, Grasser und andere Angeklagte zu „belasten“, medial immer wieder als „Belastungszeugen“ bezeichnet und dargestellt wurden, haben, nach ihren eigenen Aussagen unter Wahrheitspflicht hier im Gerichtssaal, offensichtlich keine eigenen Wahrnehmungen, sondern alle ihre angeblichen belastenden Infos nur vom „Hörensagen“. Meist sogar nur vom angeblichen Hörensagen. Von angeblichen Aussagen Dritter. 
  2. Jene Dritten, die wiederum diese Aussagen gegenüber den sogenannten „Belastungszeugen“ gemacht haben sollen, bestreiten dies durch die Bank vehement und seit Jahren.
  3. Gerade diese Zeugen, auf denen die Anklage ihre haltlosen Vorhalte aufbaut, haben ihr vermeintlich so brisantes „Wissen“ aus verschiedenen Gründen allesamt über viele, viele Jahre zurückgehalten, und sich erst Jahre danach - von sich aus - aktiv in das Verfahren eingebracht. 
  4. Diese so genannten Belastungszeugen hatten alle durch die Bank eine, oder mehrere persönliche Abrechnungen mit Karl-Heinz Grasser und/oder anderen zu begleichen (mit Ausnahme Berners, der als Grundlage seiner Falschaussage das Vorhaben, seinen Freund Ramprecht zu schützen und vor allem politische Motive habe).

 

Hier lesen Sie das vollständige Statement von Walter Meischberger.