TAG 134: KURZAUFTRITT EINES EHEMALIGEN HOCHEGGER MITARBEITERS ALS ZEUGE

 

Der 134. Verhandlungstag entpuppte sich als einigermaßen Kurzauftritt eines ehemaligen Mitarbeiters der Agentur von Peter Hochegger. 

 

Er sei für die Verwaltung in der Hochegger Agentur zuständig gewesen und halte seine Aussagen im Ermittlungsverfahren, wo er teilweise auch als Beschuldigter (wie viele andere auch) geführt wurde, aufrecht, so der Zeuge am Beginn. Ernst Plech und Karl-Heinz Grasser habe er nie kennengelernt. Walter Meischberger schon, für welche Kunden dieser tätig war, jedenfalls auch für die Telekom, habe er aus den Unterlagen ableiten können; dieser sei aber zusehends weniger in der Agentur gewesen, es habe politisch bedingte Vorbehalte anderer Mitarbeiter gegeben. 

 

Auch zur so genannten Liquiditätsreserve der Telekom, die von Hochegger „verwaltet“ wurde, kann der Zeuge keine neuen Erkenntnisse beitragen.

 

Was die 200.000 Euro Rechnung an die Porr betrifft (Faktum Terminal Tower), so habe er diese im Auftrag von Peter Hochegger, seinem damaligen Chef, geschrieben. 

 

Grundsätzlich betonte der Zeuge, dass er sich nicht erinnern könne, dass Meischberger ihm jemals etwas angeschafft oder vorgelegt hätte.

 

So weit, so bekannt, und gleichlautend mit den bisherigen Aussagen der Betroffenen.

Abschließend nutze Walter Meischberger den heutigen Verhandlungstag zu einem kurzen Statement und Resümee, den 133. Verhandlungstag betreffend, nämlich zu den Äußerungen des Zeugen Gernot Schieszler, Äußerungen, die medial – vorsichtig ausgedrückt – wieder einmal ein bissl übersehen, oder besser gesagt überhört wurden.

 

Jedenfalls habe Kronzeuge Schieszler die Werthaltigkeit der Tätigkeit von Walter Meischberger als strategischer Berater bestätigt und auch betont, dass dessen Entlohnung im unteren Bereich gelegen sei. Die Vorhalte der Staatsanwaltschaft seien somit vollkommen beweis- und indizienlos.